Montag, 29. September 2025

Aktionswochen gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben bis Ende des Jahres 2025 in Freiburg im Breisgau

 


Di.7. - Di.14. Okt. in 79098 Freiburg: Laubhüttenfest der „Aktion Schalom“

 Liebe Israelfreunde,

   hier ein Veranstaltungshinweis.

Vom Dienstag, 7., bis Dienstag, 14. Oktober, feiert die „Aktion Schalom“ das Laubhüttenfest in Freiburg, auf dem Platz der alten Synagoge, beim Synagogenbrunnen.

  1. Am Montag, 6. Oktober, bauen wir die Laubhütte auf, ab 16 Uhr.
  2. Am Mittwoch, 15. Oktober, bauen wir die Laubhütte wieder ab.
  3. Vom 7. bis 14. Oktober haben wir täglich verschiedene Veranstaltungen an der Laubhütte geplant, jeweils im der Zeit von 16 bis 20 Uhr. Dazu bist du herzlich eingeladen.
  4. Dienstag, 7. Oktober: Gedenken zum Überfall am 7. Oktober 2023
  5. Mittwoch, 8. Oktober: Musikgruppe Aschira (ab 18 Uhr)
  6. Donnerstag, 9. Okt.: Programm noch offen (ab 16 Uhr)
  7. Freitag, 10. Okt.: Schabbatfeier.
    • Dazu ggfs. eigene Sitzgelegenheit mitbringen (es sind nur begrenzt Sitzmöglichkeiten vorhanden). Ggfs. eigenes Essen mitbringen.
  8. Samstag, 11. Okt.: Singendes Gebet, mit der Musikgruppe Aschira
  9. Sonntag, 12. Okt.: israelbezogener Gottesdienst, (Uhrzeit wird noch bekannt gegeben)
  10. Montag, 13. Okt.: Gebet für Israel (um 18 Uhr), Interessenten sind willkommen.
  11. Dienstag, 14. Okt.: Ausklang des Laubhüttenfestes

"Der HERR baut Jerusalem auf und bringt zusammen die Verstreuten Israels."  (Psalm 147,2)

Freitag, 15. August 2025

Marsch des Lebens in Freiburg 2025



Am 29. Mai diesen Jahres führten wir in Freiburg den siebten „Marsch des Lebens“ seit dem Jahr 2018 durch. Der „Marsch des Lebens“ - eine Initiative von Jobst und Charlotte Bittner, hat seit dem Beginn der Bewegung im Jahr 2007 jährlich in mehr als 20 Nationen und hunderten Städten und Ortschaften stattgefunden- in Zusammenarbeit mit Christen der unterschiedlichsten Denominationen sowie vielen jüdischen Gemeinden. 

Der „Marsch des Leben“ verbindet die persönliche Aufarbeitung der Geschichte mit einer öffentlichen Stimme gegen den heutigen Antisemitismus in Freundschaft mit Israel. Er will: Erinnern - d.h. die Vergangenheit aufarbeiten und Holocaustüberlebenden eine Stimme geben. Versöhnen – Heilung und Wiederherstellung zwischen den Nachkommen der Täter- und Opfergeneration. Ein Zeichen setzen – für Israel und gegen den modernen Antisemitismus

Wie die letzten Jahre startete der Marsch auch dieses Jahr ab 13:30 Uhr an der Neuen Synagoge. Während die Menschen sich mit ihren Israelflaggen und Spruch-Bannern versammelten spielte die Berliner Gruppe FOLKADU die sich aus drei jüdischen Musikern (Yael Gat: Gesang,Trompete,Schofar

 - Ira Shiran: Akkordeon - Doron Furman: Oud) zusammensetzte, und der Platz vor der Synagoge war bald in das weiß/blau der Israelischen Flagge getaucht. Irina Katz die erste Vorsitzende der Israelitischen Gemeinde Freiburg begrüßte die Teilnehmer, Ralf Klinger von der „Aktion Schalom Freiburg“ sprach ebenfalls ein paar Grußworte und ging kurz auf den Ablauf des diesjährigen Marsches ein. Auch dieses Jahr sollte der Marsch wieder von der Neuen Synagoge über die Kaiser-Joseph-Straße

 - mit drei kurzen Stopps an denen jeweils ein bekanntes Lied auf Hebräisch gesungen wurde - auf den „Platz der Alten Synagoge“ führen. Der bekannte Islamwissenschaftler und Religionspädagoge Abdel-Hakim Ourghi sprach ebenfalls ein kurzes Grußwort. Danach sang Moshe Hayoun, der Kantor der Israelitischen Gemeinde Freiburg, mit seiner außergewöhnlichen Stimme ein paar Lieder aus seinem nahezu unerschöpflichen Repertoire. Als er geendet hatte formierten sich die Teilnehmer unter dem blasen verschiedener Schofars für den Marsch. Eskortiert von der Polizei ging es dann in Richtung Kaiser-Joseph-Straße und unter Einhaltung der oben genannten Stopps zum Singen der Lieder auf den „Platz der Alten Synagoge“. Auf dem „Platz der Alten Synagoge“ wurden wir von der Musik-Gruppe Ashira mit verschiedenen Liedern empfangen. Das Motto des Marsches war dieses Jahr in Bezug auf den 7. Oktober 2023 und den seither nahezu explodierenden Antisemitismus: Wir schweigen nicht – und stehen zu Israel. Auch sind wir die letzten Jahre dazu übergegangen keine Politiker mehr als Sprecher einzuladen, da sie doch allzu oft eine in Teilen ungünstige Sicht auf Israel haben und diese in ihren Reden auch oft formulieren.

Auf dem Platz angekommen, und nach den Liedbeiträgen der Musikgruppe Ashira begrüßte Ralf Klinger von der „Aktion Schalom“ nochmals die Teilnehmer und ging in seiner Rede auf den 7. Oktober 2023 und dem, nach einer nur kurzen Zeit der Empathie, sprunghaft angestiegenen Antisemitismus und Judenhasses und dem Schweigen und wegsehen der Medien, der Schulen, Universitäten und Kirchen. Die Rede endete mit den Worten, das wir als „Aktion Schalom“ und dem „Marsch des Lebens“ nicht schweigen wollen und rufen: „Wir schweigen nicht!“ und sagen mit den Worten des Propheten Jesajas: „Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und sein Heil brenne wie eine Fackel!“ 

Als nächste Rednerin folgte Irina Katz die 1. Vorsitzende der Israelitischen Gemeinde. Sie ging in ihrer Ansprach zuerst darauf ein, das bereits in der Tora die Kerngedanken als fundamentale zivilisatorische Bausteine aller demokratischen Rechtsstaaten angelegt worden sind. Das wir gerade aus der deutschen Geschichte wissen, wohin Verantwortungslosigkeit gegenüber dem Leben oder, nach religiösem Verständnis Gottes Schöpfung, führt. Was Macht ohne Verantwortung mit den Menschen und einer Gesellschaft macht. Im Folgenden zog sie eine Parallele zu dem seit vielen Jahren andauernden Handeln der Hamas und des 7. Oktober 2023 an dem das größte Massaker an jüdischen Menschen seit dem Holocaust stattfand, und wie es in den Straßen von Gaza von der großen Mehrheit der Bevölkerung frenetisch gefeiert wurde. Sie schließt mit der Einsicht, dass insbesondere der friedensverwöhnte Westen trotz aller Gedenkkultur und „Nie wieder“- Bekundungen vergessen zu haben scheint was Krieg bedeutet, wohin Menschenverachtung und Verantwortungslosigkeit führen und was es heißt, Verantwortung für das eigene Handeln und dessen Konsequenzen, Verantwortung für das Leben, für sich und andere zu übernehmen. Darin sieht sie das historische Kernanliegen des „Marsch des Lebens“. Verantwortung für und aus der Geschichte. Nicht nur für die Toten, sondern auch für die Lebenden. Für Versöhnung und gegen alten und modernen Antisemitismus. 

Nach einem Zeitzeugenbericht, bei dem die Erlebnisse von Yuval Raffael - die Eurovisions-Teilnehmerin für Israel – während des Massakers am 7. Oktober 2023 verlesen wurden und ein weiteres Lied der Musikgruppe Ashira, wurden von verschiedenen Personen der „Aktion Schalom“ Texte aus den Psalmen und den Propheten verlesen- ein Kernanliegen der „Aktion Schalom“. Den Lügen der Welt die Wahrheit Gottes, Gutes und Hoffnung über Israel und dem Jüdischen Volk auszusprechen. Am Israel Chai. Der Kantor Moshe Hayoun beendete den Marsch mit einem gesungenen Gebet.


Ralf Klinger

Mittwoch, 16. Juli 2025

Biblische Aufträge der Gläubigen bezüglich Israel

 

  • Bittet für den Frieden Jerusalems! Es soll denen wohlgehen, die dich lieben! (Psalm 122,6)


  • Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr den HERRN erinnert, gönnt euch keine Ruhe und lasst Ihm keine Ruhe, bis Er Jerusalem wieder aufrichtet und bis Er es zum Lobpreis macht auf Erden! (Jesaja 62,6+7)


  • Um Zions willen schweige ich nicht, und um Jerusalems willen lasse ich nicht ab, bis seine Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine brennende Fackel. 

(Jesaja 62,1)


  • Ihr seid nicht in die Risse getreten und habt keine Mauer um das Haus Israel gebaut, damit es im Kampf standhalten könnte am Tag des HERRN! (Hesekiel 13,5)


  • Brüder, der Wunsch meines Herzens und mein Flehen zu Gott für Israel ist, dass sie gerettet werden. (Römer 10,1)


  • Sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel. (Matthäus 10,6)


  • Siehe, der HERR lässt es hören bis an die Enden der Erde: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! Siehe, was Er gewann, ist bei Ihm, und was Er sich erwarb, geht vor Ihm her! (Jesaja 62,11)


  • Redet zum Herzen Jerusalems und ruft ihr zu, dass ihr Frondienst vollendet, dass ihre Schuld abgetragen ist. (Jesaja 40,2a)


  • Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße dessen, der frohe Botschaft bringt, der Frieden verkündet, der gute Botschaft bringt, der Heil verkündet, der zu Zion spricht: 

Dein Gott herrscht als König! (Jesaja 52,7)


  • Hört das Wort des HERRN, ihr Heidenvölker, und verkündigt es auf den fernen Inseln und sprecht: Der Israel zerstreut hat, der wird es auch sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde. (Jeremia 31,10)


  • Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. (Jesaja 40,1)


  • So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will meine Hand zu den Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten. Dann werden sie deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter auf der Schulter hertragen. (Jesaja 49,22)


  • Siehe, ich will viele Fischer senden, spricht der HERR, die sie fischen sollen. (Jeremia 16,16a)


  • Fremde werden hintreten und eure Herden weiden, und Ausländer werden eure Ackerleute und Weingärtner sein. (Jesaja 61,5)


  • Fremde werden deine Mauern bauen. (Jesaja 60,10a)


  • Geht hin, geht hin durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg; macht Bahn, macht Bahn! Räumt die Steine weg! Hebt das Banner hoch empor über die Völker! (Jesaja 62,10)


  • Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil erhalten haben, so sind sie auch verpflichtet, jenen in den leiblichen zu dienen. (Römer 15,27b)

Montag, 19. Mai 2025

"Marsch des Lebens" am 15.05.2025 in Knesset eingeladen

Quelle: jobstbittner.com
 Marsch des Lebens Gründer und Präsident Jobst Bittner war heute gemeinsam mit einer internationalen Delegation aus Direktoren, Organisatoren und Unterstützern des Marsch des Lebens zu einem Symposium gegen Antisemitismus in die Knesset eingeladen.

Daraufhin wurde der Marsch des Lebens in einer Sitzung des Plenarsaals der Knesset öffentlich für seinen Einsatz im Kampf gegen Antisemitismus vom Sprecher der Knesset geehrt.

Dienstag, 13. Mai 2025

Marsch des Lebens 2025 in FREIBURG i.Br.








Seit 2018 führt unsre Gruppe in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Gemeinde jährlich einen Marsch des Lebens in Freiburg durch. 

Die Idee zum Marsch des Lebens stammt von der Tübinger TOS unter Leitung von Jobst Bittner. Es ist daraus eine weltweite Bewegung in vielen Städten der Welt entstanden. 

Der ursprüngliche Gedanke war, anstelle der Todesmärsche aus den KZs, zu denen viele Juden gezwungen waren, Märsche, die das Leben wieder an Orten der Gefangennahme, Ghettoisierung und Vernichtung von Juden in Europa und anderswo freisetzen, durchzuführen.


Seit dem 7. Oktober 2023 gibt es auch den aktuellen Bezug zur massenhaften Vernichtung jüdischen Lebens in Israel. Wir werden dazu nicht schweigen und stehen an der Seite Israels, weil Gott dieses Volk für das Heil  der Welt auserwählt hat.


Wir haben als Christen den Auftrag, Sein Volk u.a. zu trösten. (Jesaja 40, 1).

02.05.2025 Feier auf der Platz der alten Synagoge

 

Es wurde der 77 Jahrestag der Gründung des Staates Israel sowie 60 diplomatische Beziehungen. Dabei waren auch Mitlieder der Aktion SCHALOM.


Quelle: Badische Zeitung






Sonntag, 11. Mai 2025

Wächter auf der Mauer von Jerusalem


 Liebe Israelfreunde,

hier findet ihr im Anhang die Infos zum Wächtergebet auf der Mauer von Jerusalem.
Der Leiter, Albert de Hoop, ist der Nachfolger von Bart Repko,
dem Gründer dieses Gebetsdienstes.
Albert freut sich, wenn er Unterstützung bekommt.
Ihr könnt den Flyer gerne weiter verteilen.
 
                   Schalom                         Hartmut Döhne 


Donnerstag, 8. Mai 2025

Dokumentationszentrums Nationalsozialismus in Freiburg eröffnet


Am 21. März 2025, wurde das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus in Freiburg eröffnet.


Ort: Rotteckring 17 in 79098 Freiburg


Das Zentrum ist auf Dauer geöffnet.


Für die Veranstaltungen empfiehlt es sich eine Karte zu buchen, (kostenlos, online) weil die Teilnehmerzahlen begrenzt sind.


Weitere Details 




"Der HERR baut Jerusalem auf
und bringt zusammen die Verstreuten Israels."  (Psalm 147,2)